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Frauenministerin Susanne Raab zu Gast bei discovering hands Österreich

Unter dem Motto „Brustkrebsfrüherkennung kann Leben retten“ weisen Bundesministerin Susanne Raab und das Sozialunternehmen „discovering hands Österreich“ anlässlich des Internationalen Brustkrebstages gemeinsam auf die Relevanz von Früherkennung hin.

©Dunker/BKA

©Dunker/BKA

Jede 8. Österreicherin im Laufe ihres Lebens von Brustkrebs betroffen

„Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Wir verzeichnen jährlich rund 5.000 Diagnosen, etwa 1.500 Frauen sterben an den Folgen. Diese Zahl ist eindeutig zu hoch, deshalb müssen wir gemeinsam dagegen ankämpfen“, betont Frauenministerin Raab im Gespräch mit dem Team von discovering hands Österreich und der Nationalratsabgeordneten Elisabeth Pfurtscheller zum Auftakt des Brustgesundheitsmonats Oktober. Hintergrund: Eine frühe Diagnose erhöht die Heilungschancen ungemein und sogar mehr als 80 Prozent aller Brustkrebspatientinnen im frühen Erkrankungsstadium können geheilt werden. „Daher geht es uns vor allem darum, zu vermitteln, dass Früherkennung Krankheitsverläufe verbessern, Behandlungskosten senken und in erster Linie Leben retten kann“, so Raab.

Von Frauen für Frauen: Vorsorge in besten Händen

Genau hier setzt discovering hands Österreich an. Das Sozialunternehmen bildet blinde und sehbehinderte Frauen zu Tastuntersucherinnen aus und setzt diese in der Brustkrebsfrüherkennung ein. Ihr ausgeprägter Tastsinn in Kombination mit einer standardisierten rund einjährigen Ausbildung ermöglicht es ihnen, bereits kleinste Gewebeveränderungen zu erkennen. Eine Behinderung wird somit zur Begabung – und eine ergänzende Methode der Brustkrebsfrüherkennung entsteht: die Brusttastuntersuchung. Frauenministerin Raab: „Im Kampf gegen Brustkrebs sollten wir alle medizinischen Möglichkeiten nutzen, die uns zur Verfügung stehen. ,discovering hands Österreich‘ leistet hier wichtige Pionierarbeit und verdient unsere vollste Unterstützung. Wir müssen sicherstellen, dass für die Tastuntersuchungen rasch eine rechtliche Grundlage geschaffen wird, damit diese Form der Früherkennung so vielen Frauen wie möglich zugutekommt. Wenn gleichzeitig zudem die Integration blinder und sehbehinderter Frauen auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht wird, umso besser!“

Hand in Hand gegen Brustkrebs: Ärzt*innen und Tastuntersucherinnen arbeiten immer im Team

Auch zu den neuesten Ergebnissen der kürzlich abgeschlossenen Studie zur Wirksamkeit der Brusttastuntersuchung durch blinde und sehbehinderte Frauen wurde Bundesministerin Raab von Studienleiter Univ.-Doz. Dr. Michael Medl, Brustkrebsspezialist am Ambulatorium Döbling, und Studienpartner Univ.-Doz. Dr. Lucas Prayer, Radiologe und Senior Partner des Diagnose Zentrum Urania, informiert. Die Studie wurde gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium 2016 gestartet, und über 1000 Frauen nahmen daran teil. Diese Studie dient nun als Grundlage für die Schaffung der rechtlichen Anerkennung der Tastuntersuchung durch blinde und sehbehinderte Frauen, die derzeit im Gesundheitsministerium evaluiert wird.

„Die Tastuntersuchung kann eine sinnvolle und hilfreiche Ergänzung sein, sowohl für den untersuchenden Gynäkologen als auch für den Radiologen, um spezifische Bereiche der Brust eingrenzen zu können, in denen etwas Auffälliges ertastet wurde“, erklärt Prayer. „Noch viel wichtiger ist jedoch das Bewusstsein, das durch die Brusttastuntersuchung bei Frauen geschaffen wird. Unsere Tastuntersucherinnen können sich die notwendige Zeit für Patientinnen nehmen, die uns Ärzten oftmals fehlt, sie ausführlich zum Thema Brustgesundheit informieren und ihre Fragen beantworten“, ergänzt Medl.

APA-OTS 

 

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