Haben auch Sie eine Erfolgsstory zu berichten nachdem Sie eine Taktile Brustuntersuchung hatten? Wollen Sie Ihre Geschichte mit anderen teilen und Ihnen Mut machen?
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eine erfolgsgeschichte der brustkrebsfrüherkennung
Petra-Eva Grüneis als Fürsprecherin für discovering hands.
Beim Fernsehen mit ihrem Mann wird Petra-Eva Grüneis eines Tages auf discovering hands aufmerksam. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Die taktilen Untersucherinnen werden ihr bald eine wichtige Erkenntnis bringen.
Discovering hands ist eine begleitende Initiative zur Brustkrebsfrüherkennung. Zu medizinisch-taktilen Untersucherinnen (MTUs) ausgebildete blinde oder sehbehinderte Frauen nutzen ihren ausgeprägten Tastsinn, um systematisch und im 3-Schicht-Verfahren kleinste Gewebeveränderungen in der Brust zu erkennen.
Krebs erkannt
Petra-Eva Grüneis findet die Idee interessant und geht ihr nach. Durch eine familiäre Vorbelastung gilt sie als Risikopatientin. So wird im November 2023 im Zuge einer Tastuntersuchung tatsächlich eine Auffälligkeit identifiziert. Nach mehrfachen Rücksprachen mit Ärztinnen und Ärzten ist klar, dass es sich um Krebs handelt.
Heute, gut 20 Monate nach der Diagnose, ist Petra-Eva froh, den Schritt zu discovering hands gegangen zu sein. Sie setzt sich für die Aufklärung über das Risiko von Brustkrebs ein: „Die Tastuntersuchung kann einfach sehr früh Anzeichen erkennen, das ist das Wichtigste.“ Die weitere Vorgehensweise wird auf Basis einer discovering hands Befundgrafik in einem ärztlichen Gespräch festgelegt.
Wieso discovering hands?
Brustkrebs ist laut Österreichischer Krebshilfe noch immer die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Petra-Eva Grüneis wünscht sich, dass mehr Bewusstsein dafür geschaffen wird und das Tabu über das Thema bricht. Persönliche Vorsorge ist für sie das A und O, es geht dabei schließlich um die eigene Gesundheit.
Discovering hands ist inzwischen ein fixer Bestandteil in Petra-Evas Kalender. Sie nimmt weiterhin halbjährlich Termine wahr und empfiehlt die Untersuchung unbedingt weiter: „Die MTUs nehmen sich Zeit und erklären alles. Es ist eine angenehme Atmosphäre. Für mich ist die Tastuntersuchung außerdem deutlich weniger schmerzhaft als anderes. Man sollte das einfach mal probieren.“
Auf die Frage, was sie abschließend sagen möchte antwortet sie: „Ich wünsche mir noch mehr Standorte in Österreich und hoffe, dass discovering hands rasch noch bekannter wird. Es freut mich auch, dass es eine gute Möglichkeit für blinde und sehbehinderte Frauen ist, einer vollwertigen Tätigkeit nachzugehen.“
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